Dachstuhl im Raub der Flammen

geschrieben von: Greif Andreas | FF Gosberg

GOSBERG - Am 22.04.2015 wurde die Feuerwehr Gosberg um 17.08 Uhr mit dem Stichwort „B3 - Dachstuhlbrand“  in die Reuther Straße in Gosberg alarmiert. Während der Anfahrt war bereits eine starke Rauchentwicklung festzustellen und  mit der „Ersten Lagemeldung“:  Dachstuhl in Vollbrand, Personensuche läuft, wurde dies an die ILS Bamberg-Forchheim bestätigt.

Kreisbrandmeister Ernst Messingschlager ließ aufgrund der starken Brandausbreitung und unklaren Lage zu eventuell vermissten Personen die Alarmstufe auf B4 erhöhen.

Um das örtliche Wassernetz zu entlasten, wurden durch den Schlauchwagen 2 weitere B – Leitungen zur Wasserversorgung vom Löschwasserbehälter am Feuerwehrhaus Gosberg zur Einsatzstelle verlegt. Unterdessen wurde von eingesetzten Atemschutztrupps und den Anwohnern Entwarnung gegeben: „Keine Personen vermisst oder im Gebäude!“, somit konnten die Trupps einen Innenangriff vornehmen, um den massiven Außenangriff zu unterstützen. Außerdem wurde die Drehleiter der Feuerwehr Forchheim in Stellung gebracht, welche ein gezielteres ablöschen von oben mit dem Wenderohr ermöglichte. Als das Feuer unter Kontrolle gebracht war, konnten weitere Trupps in den Innenangriff vorstoßen um Glutnester und Brandstellen besser abzulöschen.  Im weiteren Verlauf wurden immer mehr Feuerwehren aus dem Einsatz herausgelöst und um 24.00 Uhr war der Einsatz bis auf die Brandwache beendet. Die Gosberger Wehr  hatte diese bis zum nächsten Vormittag übernommen.

Während des gesamten Einsatzes wurde die Einsatzleitung, die von Kreisbrandmeister Ernst Messingschlager geführt wurde, durch die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG ÖEL), der Pressebetreuung des KFV - Forchheim, sowie dem Transport und Logistikzug des Roten Kreuz Forchheim unterstützt. Das THW Forchheim wurde mit ihrem Baufachberater eingesetzt, eine weitere Einsatzoption war für die beide Ortsverbände Forchheim und Kirchehrenbach nicht möglich. Über eine mögliche Brandursache liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Es waren folgende Kräfte vor Ort, die Rund 120 Einsatzkräfte stellten:
FFW Gosberg, FFW Pinzberg, FFW Dobenreuth, FFW Forchheim, FFW Reuth, FFW Kunreuth, FFW Wiesenthau, FFW Kersbach inkl. Gerätesatz UG ÖEL, UG ÖEL Forchheim, KBR Polster, KBI Schmitt, KBI Henkel, KBM Messingschlager, KBM Hofmann, KBM Kraus, KBM Therian, KBM Flake, Landratsamt Forchheim, FFW Baiersdorf (alarmiert, jedoch nicht an der Einsatzstelle benötigt.), THW Forchheim und Kirchehrenbach, BRK Forchheim, Polizeiinspektion Forchheim.

Die Feuerwehr Gosberg bedankt sich sehr herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die in irgendeiner Form mit ihrem tatkräftigen Einsatz vor Ort oder in irgendeiner Weise unterstützt oder geholfen haben. Weiterhin bedanken wir uns bei dem KFV - Forchheim und News5 für die zur Verfügung Stellung des Bildmaterials.
Wir zeigen den Angehörigen unser aufrichtiges Mitgefühl in der jetzigen Situation und wünschen Ihnen viel Kraft für die anstehende Zeit.

Bericht Nordbayern.de
Bericht inFranken.de

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