Feuerwehrjugend übt den Ernstfall

geschrieben von: Wunner Wolfgang | Kreisbrandinspektor

EBERMANNSTADT - Am vergangenen Wochenende (30.06.2018) führten die Feuerwehren Ebermannstadt, Weilersbach, Niedermirsberg, Wichsenstein und Gößweinstein eine gemeinsame Jugendübung am Wiesentgarten in Ebermannstadt durch. Initiator war der Ebermannstädter Jugendwart Dominik Dumpert, der die Übung gemeinsam mit den Ebermannstädter Kommandanten vorbereitet hatte.

Begleitet wurde jede Gruppe von einigen Aktiven aus den jeweiligen Feuerwehren, darunter auch der Gößweinsteiner Bürgermeister Hanngörg Zimmermann in der Funktion eines Maschinisten. Unter der Einsatzleitung von Kreisbrandinspektor Wolfgang Wunner wurde ein Löschangriff gemeinsam mit der Drehleiter aus Ebermannstadt an einem verrauchten Gebäude durchgeführt. Hierbei bauten die Jugendlichen die Wasserversorgung aus der Wiesent und einem Oberflurhydraten auf und bekämpften das Feuer mit 5 C- Rohren, sowie dem Wenderohr der Drehleiter. Außerdem wurde noch eine Menschenrettung aus dem verrauchten Gebäude durchgeführt. Zusätzlich mussten noch 2 vermisste Personen in Form von Übungspuppen auf dem weitläufigem Gelände gefunden werden. Eine „Person“ wurde aus einem tiefen Schacht gerettet und die andere eingeklemmte „Person“ wurde mittels Hebekissen befreit. Das Ganze wurde natürlich unter Aufsicht der aktiven Feuerwehrbegleiter durchgeführt. Die Geretteten wurden dem mit 3 Personen anwesenden BRK – Sanitätsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Vor Ort konnten sich auch 1. Bürgermeisterin Christiane Meyer und KBR Oliver Flake ein Bild vom guten Ausbildungstand der Jugendlichen, in den jeweiligen Feuerwehren machen. Auch Sie spürten die Begeisterung mit der die ca. 50 Jugendlichen und 15 Aktiven aus dem Inspektionsbezirk 4 die gestellten Aufgaben bewältigten, auch zur vollen Zufriedenheit der anwesenden Führungskräften aus den Feuerwehren. Anschließend waren die Jugendlichen und Aktiven seitens Frau Meyer zu einem Imbiss im Feuerwehrgerätehaus Ebermannstadt eingeladen. Sie betonte nochmals wie wichtig die Feuerwehrjugend sei, denn Sie sind die zukünftig, ehrenamtlichen Aktiven, welche die Bevölkerung bei Notlagen, jeglicher Art helfen können. KBI Wolfgang Wunner dankte allen für die Teilnahme an einem Samstag vormittag an dieser Großübung. Die Zusammenarbeit sei es in der Jugend oder bei den Aktiven müsse weiterhin verstärkt werden, auch auf Grund der sinkenden Anzahl ehrenamtliche Feuerwehrleute. Nur so könne man die immer komplexer werdenden Aufgaben erfolgreich bewältigen. Hierfür sei keine Investition für die Feuerwehr und vor allem für die Feuerwehrjugend zu gering. Sein Dank galt nochmals der Ebermannstädter Führungsriege für die Durchführung und man werde diese Übungsform im nächsten Jahr in einer anderen Örtlichkeit wieder durchführen.

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