Langwierige Fahrzeugbergung in Ermreuth

geschrieben von: Burkhardt Florian | Kreisbrandmeister

ERMREUTH - Einen Ausflug in die Natur hatte sich eine Gruppe junger Leute am Samstag (10.08.2019) wohl etwas anders vorgestellt. Am frühen Nachmittag waren diese mit einem wahrlich außergewöhnlichen Gespann in Ermreuth, Markt Neunkirchen am Brand unterwegs.

Gegen 17 Uhr rutschte der zum Wohnanhänger umgebaute Bauwagen auf einem schmalen Zufahrtsweg in den Graben und drohte komplett umzustürzen. Mit Werkzeug und Unterbaumaterial aus der Ortschaft versuchten die Eigentümer zunächst selbst, dass Gespann wieder flott zu kriegen. Nachdem alle Versuche misslangen, informierten sie um 19:15 Uhr die Integrierte Leitstelle Bamberg-Forchheim, welche zur Unterstützung die Freiwillige Feuerwehr Ermreuth alarmierte.

Schnell war klar, dass eine Fahrzeugbergung mit herkömmlichen Mitteln nicht möglich war. Auch eine Übernahme durch ein Bergeunternehmen war aufgrund der schmalen Zufahrt und dichten Bewaldung nicht möglich. In Absprache mit dem örtlichen Kommandanten und den alarmierten Führungskräften wurde nun die Feuerwehr Gräfenberg mit dem Rüstwagen nachalarmiert. Zur Dokumentation des Einsatzgeschehens und zur Absicherung vor späteren Schadensansprüchen wurde kurze Zeit später noch die Einsatzdokumentation der Kreisbrandinspektion hinzugezogen.

Die Bergung mittels Hebekissen, viel Unterbaumaterial, Greifzug und der Seilwinde des Rüstwagens zog sich über einen längeren Zeitraum hin. Die rund 30 Feuerwehrleute konnten den Anhänger letztendlich zurück auf die Straße ziehen und dadurch sichern.

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