Strahlenschutz – Aber sicher!

geschrieben von: Timo Sokol | FF Forchheim

FORCHHEIM - Jeder kennt es: Das Dreieck mit einem schwarzem Flügelrad auf gelbem Grund. Das sogenannte „Strahlenwarnzeichen“ weist unmissverständlich auf Radioaktivität beziehungsweise ionisierende Strahlung hin. Doch was bedeutet das für die Feuerwehr?

Mit dieser und weiterer Fragestellungen beschäftigten sich ca. 25 Feuerwehrleute bei einem Ausbildungstag zum Thema „Strahlenschutz“ am 13.09 im Feuerwehrgerätehaus Forchheim. An dieser Standortschulung der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg nahmen Kameraden der Schwerpunktwehren für Gefahrgut im Landkreis aus Forchheimer, Ebermannstadt, Gräfenberg sowie Fürth und der Werkfeuerwehr Infiana teil.

Die Grundlagen des Strahlenschutzes wurden am Vormittag in Rahmen von Gruppenarbeiten erarbeitet. Gegenseitig stellten sich die Teilnehmer beispielsweise den Unterschied zwischen „Radioaktivität“ und „Strahlung“, verschiedenen Kennzeichnungsarten sowie die Gefahren und Schutzmöglichkeiten beim Einsatz mit atomaren Stoffen vor. Spätestens nach den Vorstellung zu den möglichen Vorkommen von Radioaktivität auf beispielsweise auf der Straße, auf der Schiene oder der Industrie war den Teilnehmern bewusst, dass ein Einsatz bei dem die Feuerwehr auf atomare Gefahrstoffe stoßen kann doch nicht so unwahrscheinlich ist wie man es aufgrund der gottlob geringen Einsatzzahlen vermuten könnte.

Nach der gemeinsamen Mittagspause wurde das theoretisch erarbeitete Wissen in die Praxis umgesetzt: Einer kurzen Gerätekunde folgten Messübungen mit Dosisleistungsmess- und –warngeräten an verschiedenen Stationen. Der Transport von radioaktiven Stoffen konnte durch die Teilnehmer gegen Ende der Veranstaltung noch einmal genauer in Augenschein genommen werden, als der „Übungsstrahler“- ein Präparat des Isotops Cäsium 137 – wieder in seinem Transportbehälter verstaut wurde.

Kreisbrandmeister Jan Gruzska dankte den Ausbildern Dr. Holger Strohm, Christian Himmer und Peter Hilsenbeck im Namen der Kreisbrandinspektion Forchheim für den interessanten und abwechslungsreichen Ausbildungstag mit einem kleinen Präsent und wünschte den Teilnehmern zum Abschluss dass sie ihr neu erlerntes Wissen hoffentlich nie im Ernstfall brauchen werden.

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