Technische Hilfeleistung mit Akku–Geräten?

geschrieben von: Wunner Wolfgang | Kreisbrandinspektor

WEILERSBACH - Ja sagt die Feuerwehr Weilersbach! Bei einer Vorführung, auf Einladung von KBI Wolfgang Wunner, konnten die anwesenden Feuerwehrleute aus verschiedenen Wehren sich von der Funktionalität der Akku – Geräte überzeugen. Hier ein Auszug aus Wikipedia der die Geräte treffend beschreibt: „Neben den aggregatbetriebenen Geräten gibt es auch Akkugeräte, die in einem Gehäuse Akku, Hydraulikpumpe sowie Spreizer oder Schere vereinen.

Diese Akkugeräte stehen in ihrer Leistungsfähigkeit den herkömmlichen Geräten in nichts nach. Sie sind bei gleicher Leistung sogar oft leichter als diese. Durch Verwendung moderner Lithium-Ionen-Akkus steigt die Zuverlässigkeit: Selbstentladung wird deutlich reduziert und der Memory-Effekt vermieden. Die Leistungsausbeute im Einsatz ist infolge höherer Akkukapazität und Verwendung moderner Hochleistungs-Elektromotoren deutlich höher. Leere Akkus können innerhalb von Sekunden ersetzt werden. Alternativ kann auch zu jeder Zeit vom Akkubetrieb auf permanente Stromversorgung per Netzteil gewechselt werden. Im Fall von Massenunfällen bieten die Geräte bessere Mobilität und Reichweite als schlauchgebundene. Die Geräte ab Bj. 2011 sind von den meisten Herstellern entsprechend den Anforderungen von DIN/EN 13204 und NFPA 1936 für Umgebungstemperaturen von −20 bis +55 °C ausgelegt.“

Nach einer kurzen Einweisung konnten die Anwesenden selbst die Gerätschaften in der Praxis ausprobieren. Fachgerecht wurde ein Alt-PKW mit der neuen Technik zerlegt. Die Aktiven zeigten sich begeistert von der leichten Handhabung und Mobilität gegenüber den handelsüblichen Schlauchgeräten. Auch ein Vergleich, praktisch an einem Messgerät durchgeführt, zeigt dass die Leistung sogar höher ist, als beim vergleichbaren Schlauchgerät. Die Akkugeneration benötigt weniger Platz in den Einsatzfahrzeugen bei Gewichtsvorteilen und ist wesentlich wartungsärmer.

Bei der Abschlussbesprechung war man überzeugt, dass sich diese Technik in der Zukunft durchsetzen wird. Seitens vieler Feuerwehren gibt es immer noch Bedenken wegen der Verlässlichkeit der neuen Gerätschaften und der Leistung.

Diese Bedenken werden durch die eigene, praktische Anwendungen sehr schnell verschwinden. Man sollte nichts ablehnen, bevor man es nicht selber getestet hat. Diese Technik wird zudem bereits in vielen anderen Ländern eingesetzt.

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