Unwetterbilanz vom 13. Januar 2017

geschrieben von: Burkhardt Florian | KFV Forchheim
Symbolbild: NEWS5 Symbolbild: NEWS5

Wie in vielen Teilen Bayerns, wütete der Wintersturm Egon vergangenen Freitag (13.01.2017) auch in unserem Landkreis. Glücklicherweise waren keine größeren Einsätze durch die Feuerwehren abzuarbeiten. Bei insgesamt 12 Einsätzen mussten zum größten Teil umgestürzte Bäume beseitigt werden. Auch einige Sturmschäden an Gebäuden galt es zu beseitigen.

Bereits in den frühen Morgenstunden musste die Feuerwehr Gosberg um 03:43 Uhr zu einem umgestürzten Baum in Richtung Pinzberg ausrücken. Für die Feuerwehren Eschlipp und Niedermirsberg ging es um kurz vor halb 6 auf die Staatsstraße 2260, um ebenfalls einen umgestürzten Baum zu beseitigen. Diese Staatstraße war wenig später auch der Einsatzort für die Feuerwehr Drügendorf (05:50 Uhr). Mehrere Bäume waren umgestürzt und machten ein Durchkommen unmöglich.

Auch die Feuerwehr Forchheim musste um kurz vor halb 7 in die Verlängerung der Unteren Kellerstraße ausrücken. Auch hier blockierte ein Baum die Fahrbahn in Richtung Jägersburg (06:26 Uhr). Nur wenige Minuten später (06:33 Uhr) musste auch die Feuerwehr Kleinsendelbach, im Süden des Landkreises, zu mehreren umgestürzten Bäumen ausrücken. Um kurz vor 7 war dann die Nacht auch für die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Heroldsbach/Thurn vorbei. Ebenfalls ein Baum blockierte die Fahrbahn am Kübellohberg.

Viel zu tun hatte an diesem Tag auch die Feuerwehr Obertrubach. Um 07:34 Uhr musste diese zum ersten Mal, zusammen mit der Feuerwehr Bärnfels, zu mehreren umgestürzten Bäumen ausrücken. Nur wenige Minuten später wurde in Bärnfels eine Telefonleitung, durch einen umgestürzten Baum, beschädigt. Dieser wurde durch die Feuerwehr Kleingesee beseitigt (07:37 Uhr). Nachdem die Feuerwehr Obertrubach ihren ersten Einsatz abgearbeitet hatte, wurden sie zu einem Folgeeinsatz in Richtung Dörfles gerufen.

Nicht nur umgestürzte Bäume beschäftigten die Feuerwehren an diesem Tag. Gegen 09:49 Uhr wurde die Feuerwehr Burk zu einem Sturmschaden in die Stillstraße alarmiert. Dort drohten Ziegelsteine vom Haus zu fallen. Lose Teile auf einem Hausdach rief um 10:14 Uhr die Feuerwehr Dormitz auf den Plan. Hier wurde zusätzlich die Drehleiter aus Uttenreuth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) benötigt. Die letzte sturmbedingte Alarmierung an diesem Tag galt wieder der Feuerwehr aus Obertrubach. Wieder hatte ein umgestürzter Baum die Straße in Richtung Geschwand blockiert.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den vielen Arbeitgebern, welche ihre Mitarbeiter für diese Einsätze freigestellt haben. Nur so konnten die Unwetterschäden rasch beseitigt werden und die Straßen für den alltäglichen Berufsverkehr passierbar gemacht werden. Auch ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten Einsatzkräfte, die bei diesem ungemütlichen Wetter alles stehen und liegen lassen, um der Allgemeinheit zu helfen.

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