Viel Arbeit zum Jahresbeginn

geschrieben von: Burkhardt Florian | KFV Forchheim

Nicht ganz so ruhig wie in den vergangenen Jahren verlief die Silvester- bzw. Neujahresnacht für die Feuerwehren des Landkreises Forchheim. Einige Einsätze mussten durch die ehrenamtlichen Brandschützer abgearbeitet werden.

Ein kurioser Einsatz macht den Anfang

Die erste Alarmierung galt in diesem Jahr der Freiwilligen Feuerwehr Oesdorf. Diese wurde gegen dreiviertel 1 zu einem brennenden Kirchweihbaum in die Heroldsbacher Straße alarmiert. In einigen Metern Höhe brannte hier ein Kranz, welcher am Baum aufgehängt war. Die Feuerwehr Oesdorf sperrte den Bereich um den Baum ab und löschte den Brand mittels einem C-Rohr. Mit der Wärmebildkamera wurde der Baum abschließend kontrolliert.


Ungeeignete Müllentsorgung

Guten Willen zur Entsorgung ihrer Feuerwerkkartons zeigten ein paar Mitbürger am Ebermannstädter Marktplatz. Allerdings wählten sie eine denkbar ungeeignete Methode. Kurz vor 1 Uhr wurde die Feuerwehr Ebermannstadt alarmiert, um brennenden Unrat, einige Kartons, am Marktplatz abzulöschen. Der Einsatz war schnell beendet, jedoch war es nicht die letzte Alarmierung in dieser Nacht für die Feuerwehr Ebermannstadt.

Scheune brennt komplett nieder

Nur eine halbe Stunde nach dem Einsatz am Marktplatz in Ebermannstadt wurde der Integrierten Leitstelle Bamberg ein Scheunenbrand im Eggolsheimer Ortsteil Drosendorf gemeldet. Gemäß dem Einsatzstichwort „B4 – Scheunenbrand“ alarmierte diese daraufhin die Wehren aus Drosendorf, Ebermannstadt, Drügendorf, Weigelshofen, Niedermirsberg, Eggolsheim und Neuses an der Regnitz, zusammen mit der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung und den Führungskräften der Kreisbrandinspektion.

Die Scheune brannte beim Eintreffen der örtlichen Feuerwehr bereits in voller Ausdehnung. Durch den Einsatz von mehreren Strahlrohren war das Feuer innerhalb einer Stunde unter Kontrolle. Nachdem es sich um eine freistehende Scheune handelte, war ein Löschangriff von allen Seiten möglich. Einige Kräfte konnten schnell wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung musste nicht tätig werden. Probleme bereitete den rund 120 Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungsdienst das gefrierende Löschwasser auf den Straßen und Flächen rund um die Scheune. Um dieses Problem kümmerte sich zunächst ein Landwirt, später dann der Eggolsheimer Gemeinde-Bauhof mit größeren Mengen Streusalz. Bei diesem Einsatz waren neben den aufgezählten Feuerwehren auch die THW-Verbindungspersonen aus Forchheim und Kirchehrenbach, sowie zahlreiche Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, unter anderem mit einer Schnelleinsatzgruppe, eingebunden.

Die Kreisbrandinspektion Forchheim wünscht allen Feuerwehren, Besuchern dieser Seite, Gönnern und Freunden ein gesundes und gesegnetes neues Jahr.

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