Wechsel an der Führungsspitze nach 24 Jahren

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Nach 24 Jahren endet die Amtszeit von Robert Landwehr als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen. Bei der Neuwahl am 10. Juli wurde der bisherige 2. Kommandant Thomas Heinlein an die Spitze gewählt. Sein Stellvertreter wurde Johannes Buttler.

In seiner letzten Rede blickte Robert Landwehr auf 24 erfolgreiche Jahre der Feuerwehr Neunkirchen zurück. Ein Amt abzugeben falle nach 24 Jahren nicht leicht, aber es fällt umso leichter, wenn es in gute Hände weitergegeben werden kann. Das dies der Fall ist zeigt die Leistung von Thomas Heinlein, der die letzten Wochen und Monate schon als Not-Kommandant fungierte, da eine turnusgemäße Wahl wegen der Corona-Krise nicht stattfinden konnte.

Thomas Heinlein ist seit sechs Jahren bereits 2. Kommandant und seit 34 Jahren aktiver Feuerwehrmann. Die vorgeschriebenen Lehrgänge kann er, gepaart mit Fachwissen und der notwendigen Erfahrung, bereits vorweisen. Zur Seite steht ihm mit Johannes Buttler ebenfalls ein erfahrener Feuerwehrmann, welcher aus der eigenen Jugend kam und bereits als Maschinist und Gruppenführer tätig ist. Wie die Wahl zeigte, sind beide von der Mannschaft gewollt und dürfen auf eine breite Unterstützung hoffen. Sie können auf einer guten Basis die Feuerwehr Neunkirchen nun in die Zukunft führen.

Die Feuerwehr Neunkirchen ist eine personell gut aufgestellte Feuerwehr. Zudem verfügt diese nach dem Umbau des Feuerwehrhauses, der in den letzten 15 Jahren stattfand, über ein adäquates Feuerwehrzentrum. Mit der Lieferung eines neuen Großfahrzeuges im März diesen Jahres ist auch der Fuhrpark auf einem modernen und zeitgemäßen Stand, der sich sehen lassen kann.

Robert Landwehr verlässt zwar nun die Führungsebene der Feuerwehr, aber nicht die Feuerwehr selbst. Er werde sich auch weiterhin einbringen, wo es gewünscht und notwendig ist, aber jetzt erst einmal ruhiger treten. Eine gesundheitliche rote Karte reiche und warum nicht aufhören, wenn es am schönsten ist, resümierte Robert Landwehr am Ende seiner Rede.

Aber Stillstand sei Rückschritt, so Landwehr. Mahnende Worte am Ende zur Zukunft mussten sein, denn auf dem Erreichten dürfe man sich nicht ausruhen. Neben dem anstrengenden und umfangreichen laufenden Betrieb werde die Führung und die Gemeinde wohl in den nächsten Jahren eine Erweiterung des Feuerwehrhauses in Angriff nehmen müssen und auch die Anschaffung einer Drehleiter sei diskussionslos aufgrund des stetigen Wachstums der Gemeinde. Die Feuerwehr ist hierzu nun bestens aufgestellt und bereit für die nächsten Schritte mit Personal und guter Führung.

Davon kann sich auch die Bevölkerung im Juni 2021 ein Bild machen, denn da wird mit einem großen Fest der 150. Geburtstag nachgefeiert, der eigentlich schon 2020 war.

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