Weihnachtsgrüße und Gedanken zum Jahreswechsel

geschrieben von: Flake Oliver | Kreisbrandrat

Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden, ich wünsche Euch allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest und bereits jetzt ein glückseliges neues Jahr 2018. Nach einem erfüllten und hektischem Jahr sollten wir zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel die Zeit mit unseren Familien genießen und einen Moment inne halten.

Es ist für mich die Zeit, wo man die Ruhe findet einen persönlichen Rückblick vorzunehmen und einen Ausblick für das neu Jahr zu wagen. Das Jahr 2017 war für die Feuerwehren in unserem Landkreis ein sehr intensives Jahr. Dies beziehe ich nicht explizit auf die Einsatzsituation, sondern auf die vielen Aufgaben, welche es zu bewältigen galt. Technische Neuerungen wie der Digitalfunk standen ebenso auf der Agenda, wie auch die personelle Entwicklung unserer Wehren und deren Führungskräfte. Der gesellschaftliche Wandel ist spürbar bei uns angekommen. Die Bereitschaft, Verantwortung für die Allgemeinheit zu übernehmen und damit unsere Zukunft aktiv zu gestalten findet bei vielen Mitbürgern immer weniger Raum in ihrer persönlichen Lebensplanung. Doch gerade die Freiwilligen Feuerwehren und die Gemeinden benötigen dieses Engagement, um ihren gesetzlichen Aufgaben gerecht zu werden. Ich danke deshalb allen Kameradinnen und Kameraden in unserem Landkreis, die sich dieser Herausforderung stellen. Den Lohn für unseren Einsatz finden wir in der Kameradschaft und der Freundschaft in unseren Wehren, aber auch bei allen Personen denen wir unsere Hilfe zuteil werden lassen durften. 

Der Bürger und der Gesetzgeber erwarten von uns, dass wir rund um die Uhr einsatzbereit sind und die notwendigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr einleiten können. Diese Erwartungshaltung können wir nur gemeinsam erfüllen. Gemeinsam bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wir noch stärker unser Potential bündeln und sich die Wehren über die Orts- und Gemeindegrenzen hinaus mit ihren Einsatzmitteln ergänzen und so die Schlagkraft deutlich erhöht wird und die Zielerreichung 24 Stunden 7 Tage die Woche sichergestellt ist. Mir ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig, dass wir uns selber reflektieren und die Kommunen die Gefährdungen für die Feuerwehren analysieren, das Risiko bewerten und die Schutzziele klar definieren. So kann der Politik und dem Bürger klar vor Augen geführt werden, dass sich die Kommunen nur erfolgreich entwickeln können, wenn ein starkes Feuerwehrwesen hierfür die notwendige Infrastruktur stellt und genügend freiwillige Helfer diese öffentliche Aufgabe aus tiefer Überzeugung wahrnehmen. Die Schaffung der geeigneten Rahmenbedingungen für diese Helfer darf hier nicht aus dem Auge verloren werden.

Im kommenden Jahr feiern die ersten Feuerwehren ihr 150. Gründungsjubiläum. Nehmen wir diese Jubiläen zum Anlass, uns der Vergangenheit und der Historie zu erinnern und uns gleichzeitig für die Zukunft, zum Schutz unserer Bürger und unserer Heimat, auszurichten. Die Kreisbrandinspektion des Landkreises Forchheim wird alles dafür tun, dass die Feuerwehren in unserem Landkreis gestärkt werden, um die beschriebenen Herausforderungen meistern zu können. Sicherlich haben wir nicht alles geschafft, was wir uns für dieses Jahr vorgenommen haben. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass wir vieles erreicht haben, was uns weiterbringt.

Ich danke Euch allen herzlich für Euren Einsatz, die Freundschaft, die Kameradschaft und die  Wertschätzung, welche wir uns 2017 entgegengebracht haben. Ich bin stolz und dankbar auf dass, was unsere 124 Feuerwehren in unserem Landkreis geleistet haben.

Oliver Flake
Kreisbrandrat

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