Wir trauern um alle Verstorbene im Katastrophengebiet

geschrieben von: Oliver Flake | Kreisbrandrat

In vielen Teilen Deutschlands sind und waren die Feuerwehren im Dauereinsatz. Durch Starkregen verwandelten sich kleine Bäche in reißende Ströme, die ganze Ortschaften unter Wasser setzten, Menschen von der Außenwelt abschnitten und zu Stromausfällen führten. Auch unser Landkreis wurde in den letzten Tagen nicht von den Fluten verschont.

Dies ist sicherlich kein Vergleich zu den massiven Schäden und den Zerstörungen mit furchtbarem Ausmaß, sowie den über 130 Toten die die Unwetter über die Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gebracht haben.

In Altena ist ein Feuerwehrmann im Unwettereinsatz ertrunken. In Werdohl kollabierte ein weiterer Kamerad im Einsatz und konnte nicht reanimiert werden.

„Wir trauern um die im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen verstorbenen Feuerwehrangehörigen. In Gedanken sind wir bei ihren Familien und den Angehörigen der Feuerwehren. Es ist tragisch, wenn wir Menschen im Einsatz verlieren“, erklärt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Diesen Worten können wir uns nur vollumfänglich anschließen und sind tief über diese gesamte Tragödie erschüttert.

In solidarischem Respekt mit den eingesetzten Kameradinnen und Kameraden und angesichts der vielen Opfer, die das katastrophale Hochwasser in den vergangenen Tagen gefordert hat, bitte ich, bis zum 31. Juli alle Einsatzfahrzeuge im Landkreis Forchheim mit Trauerflor zu versehen.

 

Oliver Flake

Kreisbrandrat
Landkreis Forchheim

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